CRETEC /

QBIC Wheels · Gigapixel EOL Inspection

QBIC Wheels.
Optische Oberflächenkontrolle von Aluminiumrädern.

QBIC Wheels von CRETEC GmbH prüft Guss- und Schmiederäder auf Kratzer, Lackfehler, Einschlüsse, Poren und Verschmutzungen. Das System eignet sich für lackierte, glanzgedrehte, polierte und rohe Aluminiumoberflächen.

Die verlinkte Broschüre enthält einen früher veröffentlichten Praxiswert. Die aktuellen Zell- und Linientakte sind auf dieser Seite beschrieben.

QBIC Wheels: Fotografie der Prüfanlage mit Fördertechnik und roter Prüfkammer, schräg von unten aufgenommen
QBIC Wheels / Prüfanlage
> 1 Giga PixelBildinformation pro Rad
100 %Prüfung jedes Rades
AIFehlerklassifikationRegelbasiertVor- und Nachverarbeitung & Vermessung
EOLIntegration in die Fertigung

QBIC Wheels in Bewegung

Die Anlage.
Im Einsatz.

QBIC Wheels · Anlagenvideo

Die Aufgabe

Komplexe Oberflächen.
Konstante Maßstäbe.

Reflexionen, unterschiedliche Designs und schwer einsehbare Bereiche machen die Sichtprüfung von Aluminiumrädern anspruchsvoll. Gleichzeitig muss die Entscheidung im Produktionstakt fallen.

QBIC Wheels verbindet abgestimmte Kameraperspektiven, kontrollierte Beleuchtung und KI-Auswertung. Die Bewertung folgt definierten Prüfkriterien und liefert eine Grundlage für nachvollziehbare Qualitätsentscheidungen.

QBIC Wheels

Technische Daten

Radgröße
14–26″
Radgewicht
Bis 30 kg
Taktzeit pro Zelle
10 Sekunden
Paralleler Betrieb
5 Sekunden Linientakt oder weniger durch mehrere parallele QBIC-Zellen, abhängig von Zellenanzahl und Linienauslegung.
Radtypen
Guss- und Schmiederäder aus Aluminium
Bildinformation
Mehr als ein Gigapixel pro Rad
Oberflächen
Lackiert, glanzgedreht, poliert und roh.
Prüfbereiche
Vorderseite, Rückseite, Felgenbett und Speichenzwischenräume.
Erfasste Fehlerarten
Kratzer, Lackfehler, Einschlüsse, Poren und Verschmutzungen.

Prüfkriterien und Nachweis

Fehlergrenzen, Erkennungsleistung und Pseudofehler werden anhand repräsentativer Räder und vereinbarter Qualitätskriterien bewertet. Die Prüfung jedes Rades ist keine Zusage einer hundertprozentigen Fehlererkennung.

Der Prüfablauf

vom Band
zum Prüfergebnis

Vier Schritte verbinden das Bauteil mit einer dokumentierten Entscheidung.

  1. 01 / ZUFÜHREN

    Rad übernehmen

    Das Rad wird in den Prüfbereich transportiert. Bauteilzuordnung und Prüfrezept werden mit dem Linienkonzept abgestimmt.

  2. 02 / ERFASSEN

    Oberflächen aufnehmen

    Mehrere Kameraperspektiven und definierte Beleuchtung erzeugen die Bilddaten für die vereinbarten Prüfbereiche.

  3. 03 / AUSWERTEN

    Abweichungen bewerten

    Die Bildauswertung lokalisiert und klassifiziert relevante Merkmale anhand der festgelegten Fehlerklassen.

  4. 04 / ÜBERGEBEN

    Entscheidung ausgeben

    Das Prüfergebnis wird an die Liniensteuerung übergeben. Dokumentation und Rückverfolgbarkeit werden projektspezifisch eingebunden.

Industrielle Integration

Passt in Ihre Linie.
Und in Ihre Prozesse.

Ein Prüfsystem muss optisch, mechanisch und steuerungstechnisch zusammenpassen. Deshalb betrachten wir die gesamte Anwendung.

Prüfumfang
Oberflächen und relevante Fehlerklassen werden anhand Ihrer Räder und Qualitätskriterien festgelegt.
Takt & Handling
Fördertechnik, Positionierung und Prüfsequenz werden auf die Produktion abgestimmt.
Steuerung
Anbindung an die SPS und Abstimmung von Freigaben, Statusmeldungen und Prüfergebnissen.
Daten & Qualität
OPC-UA-Kommunikation sowie MES-/QM-Anbindung nach vereinbartem Schnittstellenumfang.
Nachweis
Leistungsumfang und Abnahmekriterien werden mit Referenzteilen und einem definierten Prüfkatalog bewertet.

Der Nutzen

Qualität sichern.
Produktion entlasten.

Ziel ist eine verlässliche Prüfung mit weniger manueller Routine und einer besseren Datenbasis für die Qualitätssicherung.

01

Gleiche Kriterien in jeder Schicht

Definierte Prüfrezepte schaffen einheitliche Bewertungsmaßstäbe über Bediener- und Schichtwechsel hinweg.

02

Weniger Schlupf als Ziel

Relevante Abweichungen sollen vor der Auslieferung erkannt werden. Erkennungsleistung und Pseudofehler werden am Prüfteilesatz bewertet.

03

Entscheidungen nachvollziehen

Bilddaten und Prüfergebnisse unterstützen die Ursachenanalyse und die Abstimmung zwischen Produktion und Qualitätssicherung.

Häufige Fragen zu QBIC Wheels

Ist QBIC Wheels für Guss- und Schmiederäder geeignet?

Ja. QBIC Wheels prüft Aluminiumräder aus beiden Fertigungsverfahren, von 14 bis 26 Zoll und bis 30 kg Radgewicht.

Welche Oberflächen und Bereiche werden geprüft?

Lackierte, glanzgedrehte, polierte und rohe Oberflächen. Die Prüfung umfasst Vorderseite, Rückseite, Felgenbett und Speichenzwischenräume.

Wie wird ein Linientakt von 5 Sekunden erreicht?

Eine Zelle hat eine Taktzeit von 10 Sekunden. Mehrere parallel arbeitende Zellen erhöhen den Gesamtdurchsatz. Mit geeigneter Linienauslegung sind 5 Sekunden oder kürzere Abstände zwischen geprüften Rädern möglich.

Wie werden Fehler bewertet?

KI-Erkennung und regelbasierte Vermessung werden kombiniert. Fehlerklassen, zulässige Größen und OEM-Regeln werden mit Ihrem Qualitätsmanagement festgelegt und an Referenzrädern bewertet.

Durchsatz passend zur Linie

10 Sekunden pro Zelle entsprechen rechnerisch bis zu 360 Rädern pro Stunde. Zwei parallele Zellen ermöglichen rechnerisch bis zu 720 Räder pro Stunde. Die tatsächliche Linienleistung hängt von Zuführung, Übergabe und Verfügbarkeit ab.

Der nächste Schritt

Zeigen Sie uns Ihr Rad.
Wir präsentieren Ihnen den neuen Prozess

Für den Einstieg helfen uns Radgrößen und Varianten, Beispiele relevanter Fehler sowie Ihr Zieltakt und das geplante Linienlayout.

QBIC Wheels anfragen

+49 (0) 6042 533 95-40
mail@cretec.gmbh